| Internationale Organisation | USA | Japan |
|---|---|---|
| IEC 60825-1 Sicherheit bei Lasergeräten |
FDA (CDRH) 21CFR Teil 1040.10 und 1040.11 |
JIS C6802 |
Die IEC (International Electrotechnical Commission) ist eine internationale Organisation für die Normung in der Elektrotechnik. Die Aufgabe der IEC ist folgendermaßen festgelegt:
- Grundlage für die einzelstaatliche Normung in der Elektrotechnik und Elektronik.
(Quelle: http://www.iec.ch/about/mission-e.htm)
Die IEC hat für Lasergeräte die internationale Norm IEC 60825-1 erlassen. Diese gilt als gemeinsame Sicherheitsnorm in sämtlichen IEC-Mitgliedsländern.
Die FDA (Food and Drug Administration) ist eine Behörde des US-Gesundheitsministeriums HHS (Department of Health and Human Services). Das CDRH (Center for Devices and Radiological Health) ist eine Abteilung der FDA mit Zuständigkeit für die administrativen Aspekte der Strahlenschutzrichtlinien. Die Regelungen für Lasergeräte beruhen auf den allgemeinen Strahlenschutzrichtlinien. Bei Herstellung, Vertrieb und Verkauf von Lasergeräten in den USA müssen die Hersteller die Anforderungen dieser Richtlinien erfüllen.
Unter Titel 21 "Radiological Health" des CFR (Code of Federal Regulations) sind die Regelungen zum Strahlenschutz (einschließlich Laserstrahlung) sowie allgemeine Regelungen niedergelegt.
Die internationalen Normen für die sachgemäße Herstellung und Verwendung von Lasergeräten sind in IEC60825-1 niedergelegt.
Auf dieser Grundlage wurde die japanische Sicherheitsnorm für Laser JIS C6802 erstellt.
JIS C6802 ist eine übersetzte Fassung der internationalen Norm IEC60825-1 und kann daher als Umsetzung einer "weltweit verbindlichen Sicherheitsnorm" betrachtet werden. Im Einklang mit dieser internationalen Sicherheitsnorm liefert JIS C6802 eine Richtlinie "für die sichere Verwendung von Laserstrahlen" und
definiert Sicherheitsvorkehrungen, von inhaltlichen Aspekten bis hin zu Warnaufklebern, die entsprechend der jeweiligen Wellenlänge und Stärke des Lasers vorgeschrieben sind.
IEC60825-1 ist eine IEC-Norm mit Regelungen hinsichtlich der Sicherheit bei Lasergeräten. Die Normen für die verschiedenen Klassen sowie die Normen für die Einstufung in die verschiedenen Klassen wurden im Jahr 2001 einer Überarbeitung durch den IEC-Normenausschuss unterzogen. Im Rahmen dieser Überarbeitung wurden zudem neue Klassen eingeführt, nämlich 1M, 2M und 3R.
In der Folge wurde im Januar 2005 auch die japanische Sicherheitsnorm für Laser (JIS C6802) einer Überarbeitung unterzogen, um die Übereinstimmung zwischen der japanischen Norm und der IEC-Norm zu wahren.
CO2-Lasermarkiersysteme (Modellreihe ML-G9300 und Modellreihe ML-Z9500),
YAG-Lasermarkiersysteme (Modellreihe MD-H9800)
bzw. YVO4-Lasermarkiersysteme (MD-V9600A/MD-V9900) und
Faser-Lasermarkiersysteme (Modellreihe MD-F3000)
sind als Lasergeräte der Klasse 4 eingestuft.
| Laserklasse | Klassendefinition |
|---|---|
| Klasse 1 | Lasergeräte, die unter vernünftigerweise vorhersehbaren Betriebsbedingungen sicher sind, einschließlich des direkten Hineinblickens in den Strahl mit optischen Instrumenten. |
| Klasse 1M | Lasergeräte, die im Wellenlängenbereich von 302,5 nm bis 4.000 nm arbeiten und unter vernünftigerweise vorhersehbaren Betriebsbedingungen sicher sind, aber bei Verwendung von optischen Instrumenten innerhalb des Strahls gefährlich sein können. |
| Klasse 2 | Lasergeräte, die sichtbare Strahlung im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aussenden, wobei das Auge normalerweise durch unbewusste Handlungen, wie zum Beispiel den Blinzelreflex, geschützt ist. Diese Reaktion bietet unter vernünftigerweise vorhersehbaren Betriebsbedingungen einen ausreichenden Schutz, einschließlich des direkten Hineinblickens in den Strahl mit optischen Instrumenten. |
| Klasse 2M | Lasergeräte, die sichtbare Strahlung im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm aussenden, wobei das Auge normalerweise durch unbewusste Handlungen, wie zum Beispiel den Blinzelreflex, geschützt ist. Das Betrachten des austretenden Strahls kann aber bei Verwendung von optischen Instrumenten innerhalb des Strahls gefährlich sein. |
| Klasse 3R | Lasergeräte, welche Strahlen im Wellenlängenbereich von 302,5 nm bis 106 nm aussenden, wobei ein direkter Blick in den Strahl potenziell gefährlich ist, das Risiko aber geringer ist als bei Lasergeräten der Klasse 3B, so dass geringere Herstellungsanforderungen und geringere Kontrollmaßnahmen für den Benutzer gelten als bei Lasern der Klasse 3B. Der Grenzwert der zugänglichen Strahlung (GZS; engl. Accessible Emission Limit, AEL) liegt innerhalb des Fünffachen des GZS von Klasse 2 im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm sowie innerhalb des Fünffachen des GZS von Klasse 1 für andere Wellenlängen. |
| Klasse 3B | Lasergeräte, die normalerweise gefährlich sind, wenn man direkt in den Strahl blickt (d. h. unterhalb des Sicherheitsabstands NOHD). Diffus reflektierte Laserstrahlen aus diesen Geräten sind normalerweise ungefährlich. |
| Klasse 4 | Lasergeräte, die auch in der Lage sind, gefährliche diffuse Reflektionen zu erzeugen. Diese können Hautverletzungen verursachen und auch eine Brandgefahr darstellen. Der Umgang mit diesen Geräten erfordert eine extrem hohe Vorsicht. |
Sie müssen unbedingt eine Staubabsaugung anbringen, die den Staub und/oder die Dämpfe entfernt, die beim Markieren entstehen. Um die Wirksamkeit der Staubabsaugung zu steigern und das Austreten reflektierter Laserstrahlung zu verhindern, müssen Sie den Laserstrahlweg mit einem Material umkleiden, das der Laserstrahl nicht durchdringen kann.
Bringen Sie am Ende des Wegs des durch das Lasergerät emittierten Strahls einen geeigneten Abschluss an, damit keine Laserstrahlung austreten kann, wenn sich kein zu markierendes Werkstück in der Anlage befindet.

Umkleiden Sie den Laserkopf eines Lasermarkiersystems mit einem Material, das geeignete Reflexions- und Wärmeaufnahmeeigenschaften aufweist, um den reflektierten Laserstrahl zu blockieren. Dies verhindert, dass Personen in der Umgebung des Lasermarkiersystems oder im Sicherheitsbereich, in dem das Lasergerät betrieben wird, versehentlich einem reflektierten Laserstrahl ausgesetzt werden.